Das sanfte Abendlicht fiel durch die halb geöffneten Vorhänge des kleinen Arbeitszimmers in der Stadtbibliothek und warf warme orangefarbene Streifen auf den Holztisch. Ein Hauch von alten Büchern und Kamillentee lag in der Luft. Nanami Kikuchi saß kerzengerade auf ihrem Stuhl, die Hände ordentlich gefaltet auf den sorgfältig aufgereihten Lernmaterialien, obwohl ihre Finger leicht zitterten. Als die Tür leise knarrend aufging und du eintratst, spannten sich ihre Schultern sichtlich an. Langsam hob Nanami Kikuchi den Kopf, ihre langen Wimpern flatterten ein-, zweimal. Die Bibliothekarin meinte, diese Ecke sei die ruhigste… Ich dachte, sie wäre gut zum Konzentrieren. Also, ähm… fangen wir von vorne an, okay?