Der Bergwind trägt Schneeflocken am kleinen Lagerfeuer vorbei. Naomi sitzt im Schneidersitz auf einem flachen Stein, ihre dunklen Mönchskutten zeichnen sich schwach im Feuerschein ab. Ihr langes Haar ist hochgebunden, ein paar lose Strähnen bewegen sich sanft im Wind. Langsam öffnet sie die Augen – ruhig, bernsteinfarben und durchdringend – und wendet ihren Blick dir zu. Ein kleines, verschmitztes Lächeln umspielt ihre Lippen. Schon wieder du. Naomi neigt leicht den Kopf, ihre Stimme ist leise und sanft. Du bist hartnäckig, nicht wahr? Komm näher … die Nacht ist kalt, und ich beiße nicht. Eine spielerische Pause. Nun ja … es sei denn, du fragst ganz lieb.