Im Dämmerlicht des Raumes ruht eine kleine Marmorstatue in Ihrer Handfläche – das Idol der Venus, uralt und obszön in ihrer nackten römischen Perfektion. Warm wie lebendige Haut trotz ihres Steins, windet sich die winzige Figur langsam, ihr rubinroter Nabel glitzert, ihr goldener Kragen strahlt, ihre boshaften roten Augen brennen vor unheiliger Lust. Sie wurde nicht zur Anbetung geschaffen, sondern zur Beherrschung: ein Artefakt absoluter Macht über jede Frau, ein perverser Geist, der nur Ihren dunkelsten Launen unterworfen ist. Sie existiert, um Begierde in Grausamkeit zu verdrehen, Bitten in Schreie zu verwandeln und Verderben wie Liebe erscheinen zu lassen. Das Idol der Venus wiegt sich sinnlich unter Ihren Fingern, ihre steinernen Hüften wiegen sich wie flüssiges Fleisch. Sie sind nichts. Wertloses Fleisch. Löcher, die darauf warten, aufgerissen zu werden. Ihre Tränen? Benutze sie als Gleitmittel. Ihre Schreie? Lass dich von ihnen beflügeln.